Der persönliche Transport sieht sich heute neuen Anforderungen gegenübergestellt. War früher das Auto eines der geschätztesten Transportmittel, so genügt es heute in vielen Fällen den Ansprüchen nicht mehr. Überfüllte Innenstädte machen ein zügiges Vorwärtskommen unmöglich und ist man endlich am Zielort eingetroffen, ist dort in vielen Fällen kein Parkplatz aufzufinden. Natürlich wünschen sich viele Verkehrsteilnehmer auch eine umweltfreundlichere Methode des Transports, die sparsam ist und trotzdem eine hohe Flexibilität gewährleistet. Um all diesen Ansprüchen gerecht zu werden, ist das Monowheel entstanden. Das elektrische Einrad ist kompakt und fährt fast geräuschlos und kann in vielen Situationen eingesetzt werden. Es wird von einem Akku betrieben, den man einfach zu Hause an der Steckdose aufladen kann. Ist man am Bestimmungsort angekommen, so kann man das Monowheel am Tragegriff einfach mit zur Arbeit oder Schule nehmen. Eine einfachere Art des Transports ist kaum vorstellbar. In unserem folgenden Monowheel Test, können Sie ganz einfach das passende Einrad für sich auswählen.

Rang Pro & ContraBewertungAnbieter
1
Monowheel E400
Monowheel E400

"Testsieger"


  • bis zu 40 km Reichweite
  • bis zu 25k/mh
  • sehr gute Beschleunigung
  • lange Akkulaufzeit
  • niedriges Gewicht (9,3kg)
    Reichweite:5 Stars
    Verarbeitung:5 Stars
    Fahrverhalten:4.5 Stars
    Preis:4 Stars
    2
    Doppel Reifen Airwheel Q3
    Airwheel Q3
  • hohe Stabilität dank Dual-Reifen
  • Höchstgeschwindigkeit 20k/mh
  • gute Akkuleistung
  • 12-15km Reichweite
  • Für Personen bis 120kg geeignet
    Reichweite:4 Stars
    Verarbeitung:5 Stars
    Fahrverhalten:4.5 Stars
    Preis:4.5 Stars
    3
    CAT 1Droid Scooter
    CAT 1Droid
  • Gleichgewichtsstabilisierungssystem
  • Reichweite bis zu 20km
  • Bis zu 18k/mh
  • Maximalgewicht 120kg
  • Übungsräder enthalten
    Reichweite:4.5 Stars
    Verarbeitung:4 Stars
    Fahrverhalten:4.5 Stars
    Preis:4.5 Stars

    Testberichte

    1. Platz – Monowheel E400
    2. Platz – Airwheel Q3
    3. Platz – CAT 1Droid

    So funktioniert das Monowheel

    Das Monowheel bewegt sich durch einen Elektromotor, der von einem Akku angetrieben wird. Kreisel Sensoren sorgen für die Stabilität und Beweglichkeit des Fahrzeugs, das durch Körper Balance steuern lässt. Durch ein Neigen nach vorne wird beschleunigt und durch ein nach hinten Lehnen wird das Rad gebremst. Die Steuerung erfolgt durch Bewegen des Körpers. Auch wenn sich die Fahrweise zunächst kompliziert anhört, so hat sich doch im Test ergeben, dass die meisten Menschen schon nach kürzester Zeit in der Lage sind, die Balance auf dem Monowheel zu halten und die ersten Fahrversuche zu unternehmen. Es ist nicht schwerer, das Fahren auf dem Monowheel zu erlernen, als Fahrradfahren. Ähnlich wie beim Fahrrad wird erhöhte Stabilität mit Geschwindigkeit erzielt, im Stehen fällt das Einrad um. Deshalb sollte man sich auch schon zu Anfang darum bemühen, mit einiger Geschwindigkeit zu fahren, um ein Gefühl für das Balancehalten zu gewinnen. Knieschützer können für den Anfänger wichtig sein, obwohl selbst ein anfänglicher Sturz wegen der geringen Höhe des Fahrzeugs selten größere Konsequenzen nach sich zieht. Die ersten Versuche unternimmt man am besten an einem Geländer, so dass man sich festhalten kann, bis man die Balance gefunden hat. Schon am zweiten Übungstag sind die meisten Personen in der Lage, gerade Strecken zu fahren und kleine Kurven zu meistern. Zu den besten Tipps zum Lernen gehören:

    • Mit Geschwindigkeit üben
    • Ein Geländer zum Festhalten suchen
    • Erstes Training auf glattem Untergrund
    • Geduld bewahren

    Vorteile von einem elektrischen Einrad

    Das Einrad zeichnet sich durch eine Reihe von Vorteilen aus, die es zu einer beliebten Fortbewegungsart für viele Menschen macht. Das praktische Gefährt steht natürlich bei Schülern hoch im Kurs, welche die Mobilität zu geringen Kosten zu schätzen wissen. Es ist aber auch bei vielen City Pendlern beliebt. Wer außerhalb der Stadt wohnt, kann mit der Bahn bis zur Innenstadt fahren und das Einrad leicht mit sich führen, um den Weg vom Bahnhof bis zum Büro schnell und ungehindert zurückzulegen. Ein Einrad kann auch bei der Fahrt in den Supermarkt nützlich sein. Da man beide Hände frei behält, ist es auch möglich, eine Einkaufstasche während des Fahrens zu tragen. Somit ist dieses neue Transportmittel für Benutzer aller Altersgruppen geeignet und gewinnt in großen Städten stets mehr Anhänger. Das Monowheel kann auch auf dem Radweg gefahren werden und erregt bei Passanten wohl Aufmerksamkeit, kaum aber Kritik. Auch auf unebeneren Oberflächen kann man mit dem Gerät ausgezeichnet fahren und es deshalb auch gut in der Freizeit einsetzten. Bei einigen Anwendern gehört das Einrad sogar zum Urlaubsgepäck, da es für eine unabhängige Fortbewegungsmethode am Urlaubsort sorgt.

    Gesetzliche Lage der Monowheels

    Während es in einigen Ländern wie beispielsweise der Schweiz benötigt man lediglich ein Kontrollschild für das Einrad, um damit am Straßenverkehr teilnehmen zu können. In Deutschland liegt der Fall jedoch anders. Die Monowheels erfüllen nicht die allgemeinen Zulassungsbedingungen, die von der Straßenverkehrsordnung für ähnliche Fahrzeuge, wie beispielsweise Elektroscooter, vorgesehen sind. Aus diesem Grund kann man auch zur Zeit keine Straßenzulassung für die Einräder erhalten und die Fahrzeuge nur in nicht-öffentlichen Bereichen benutzen. Es ist außerdem eine Fahrerlaubnis Klasse B notwendig. Monowheels können in Deutschland zur Zeit also nur auf privaten Freizeitgeländen oder in Hallen benutzt werden. Dort kann man jetzt natürlich schon einmal üben und den Fahrspaß genießen und darauf hoffen, dass sich die deutschen Gesetze dieser modernen Beförderungsmethode anpassen werden.

    Leistungen

    Die meisten Einräder sind für Personen mit einem Gewicht bis zu 100 kg ausgelegt, wie unser Monowheel Test gezeigt hat. Das Eigengewicht der Einräder beträgt, je nach Modell, zwischen 9 und 12 kg. Ebenso unterschiedlich ist die Reichweite, die man mit dem Fahrzeug erzielen kann. Während bei manchen Modellen vom Hersteller eine Reichweite von 18 km angegeben wird, werden bei anderen Modellen Reichweiten von bis zu 35 km verzeichnet. Das entspricht einer Fahrzeit von ein bis zwei Stunden. Ebenso lange dauert auch das Aufladen, wenn der Akku vollkommen entleert ist. Dazu wird das mitgelieferte Ladegerät einfach in die Steckdose gesteckt. Die meisten Geräte sind für Strom von 110 bis 230 Volt geeignet, so dass man das Einrad auch an einem Urlaubsort mit anderer Stromspannung eingesetzt werden kann. Es gilt zu bedenken, dass die vom Hersteller angegebene Reichweite für eine Person von etwa 60 kg berechnet ist, die auf ebener Strecke bei gleichmäßiger Geschwindigkeit fährt. Ein schwererer Benutzer erzielt demnach eine geringere Reichweite. Die meisten Modelle können eine Höchtsgeschwindigkeit von etwa 20 Stundenkilometern erreichen.

    Ladestand des Akkus erkennen

    Wenn man unterwegs ist, kann es von großer Wichtigkeit sein zu erfahren, wieviel Ladung noch im Akku vorhanden ist. Bei den meisten Modellen kann man an verschiedenen Warnsignalen erkennen, wie der Ladestand des Akkus ist. Bei voller Ladung leuchten vier LED Lämpchen auf, die je nach dem Ladestand der Batterie erlöschen. Beginnen sich die Fußplattformen nach hinten zu neigen, besteht noch etwa 1 Prozent der Ladung mit der man noch ungefähr 100 Meter weit fahren kann. Ist keine Ladung mehr vorhanden, so schaltet sich das Einrad aus und man kann nicht mehr weiterfahren. Anders als beispielsweise bei einem elektrischen Scooter hat der Benutzer jedoch bei dem Monowheel den Vorteil, das man mit dem zusammengeklappten Gerät leicht auf ein anderes Transportmittel umsteigen kann, sollte sich der Akku während der Fahrt einmal entleeren. Unser elektrischer Einrad Test hat gezeigt, das generell bei der Akkulaufzeit noch viel Luft nach oben vorhanden ist.

    Verschiedene Modelle im Überblick

    • Gewissermaßen zu der Königsklasse unter den Einrädern gehört der Monowheel Elektro Scooter E400, der im oberen Preissegment angesiedelt ist. Dafür bringt er auch zuverlässige Leistung und ist mit seiner starken Motorisierung auch in der Lage, Steigungen zu bewältigen. Auf glatter Straße kann das Fahrzeug eine Reichweite von bis zu 40 km erreichen. Es kann dabei Geschwindigkeiten von bis zu 25 Stundenkilometern erreichen und beschleunigt außerdem zügig. Der Antrieb erfolgt über eine Lithium-Ionen Batterien 340 Wh. Das Gerät wiegt 12,5 kg und ist mit einem Tragegriff ausgestattet, mit dem es leicht auch im Zug oder Bus mitgenommen werden kann. Im Lieferumfang sind Stützräder enthalten, die das Lernen stark erleichtern.
    • Ein kleineres und auch weitaus preisgünstigeres Gerät des gleichen Herstellers ist der Monowheel Elektro Scooter C200, der über eine Reichweite von 18 km verfügt und gleichfalls eine Höchstgeschwindigkeit von 18 Stundenkilometern erreicht. Das Fahrzeug wiegt lediglich 9,5 kg und kann daher problemlos überall mitgenommen werden. Das Fahrzeug ist mit einer Lithium-Ionen Batterie 130 Wh ausgestattet und kann von einem Erwachsenen mit einem Gewicht bis zu 100 kg gefahren werden. Bei einem vollkommen entleerten Akku beträgt die Ladezeit eine Stunde.
    • Auch die Firma Elektrobot hat mit dem One E Plus Elektro Einrad ein interessantes Modell auf den Markt gebracht. Das Fahrzeug ist mit einem intelligenten Sicherheitssystem ausgestattet, das während der Fahrt ständig das Fahrverhalten überprüft und bei Gefahr Warnungen von sich gibt. Bei einer Reichweite von 30 – 35 Kilometer kann man mit Höchtsgeschwindigkeiten von 20 – 22 Stundenkilometern rechnen. Das Gerät verfügt über ein Eigengewicht von 14 kg und kann von Personen bis zu 120 kg benutzt werden. Es fällt bei diesem Modell besonders die robuste Bauweise ins Auge, die Langlebigkeit verspricht.
    • Ein ebenfalls beliebtes Gerät ist das Airwheel Rad der Firma Olive Tree, das mit einem Gewicht von 9,7 kg punktet. Die Batterie ist schon nach 45 Minuten aufgeladen, auch wenn der Akku vollkommen entleert ist.

    Fazit

    Die erstaunliche Technologie der Airwheels bietet eine umweltfreundliche, energiesparende Möglichkeit des persönlichen Transports, der besonders für die Großstadt hervorragend geeignet ist. Mit Reichweiten, die je nach Modell bis zu 30 Kilometer betragen können, kann man im Nahverkehr perfekt auf das Auto verzichten. Dank eines geringen Gewichts und leichter Transportierbarkeit an eigens dafür integrierten Tragegriffen kann das Monowheel auch im Fahrzeug oder in der Bahn mitgenommen und für die letzte Strecke vom Bahnhof zur Arbeit eingesetzt werden. Die Akkus lassen in kurzer Zeit wieder aufladen, so dass man das Gerät auch am Arbeitsplatz für die Heimfahrt laden kann. Die einzigartige Steuertechnik der Einräder wird völlig von den Körperbewegungen bestimmt. Nach einer kurzen Übungszeit sind die meisten Menschen in der Lage, sicher mit dem Monowheel zu fahren und diese moderne Art der Fortbewegung zu genießen. Mit einer Bodenfreiheit von rund 10 Zentimetern hat man auf dem Fahrzeug eine ausgezeichnete Übersicht und erfreut sich an dem Gefühl, über den Boden zu schweben. Monowheels markieren den Transport der Zukunft und sind heute für alle erhältlich, die sich einen flexiblen und preiswerten Transport wünschen, der keine Umweltbelastung darstellt.

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